Bye bye, love (burns)!

Schluss.

Ich schließe das Kapitel Love burns nun endgültig. Die letzten Wochen – all die Sorgen, der Stress, der Streit – das war zuviel. Ich fühle mich leer und ausgelaugt und brauche all meine Kraft, um mein Leben auf die Reihe zu kriegen. Ich hab keine Worte mehr, um sie euch hier zu lassen. Es geht nicht mehr.

Ich weiß, ich weiß, ihr denkt sicher: Sie kommt wieder. Sie hat ja schon einmal hier das Ende angekündigt und war nach ein paar Wochen wieder da. Doch dieses Mal ist es anders. Kennt ihr das Gefühl, wenn man ganz tief in sich spürt, dass man ein Kapitel in seinem Leben schließen muss, auch wenn es weh tut? Genau so fühlt es sich an. Ich muss ein neues Kapitel aufschlagen. Ich muss euch zurücklassen. Manchmal muss man etwas loslassen, um etwas Neues zu finden.

Ich bin euch allen dankbar für das, was ihr mir hier gegeben habt. Ihr wart für mich da, wenn andere mich im Stich gelassen haben. Ihr habt mich aufgefangen, getröstet und durch schwere Zeiten getragen, wenn ich dachte, es geht nicht mehr weiter. Ihr wart mit euren Kommentaren beste Freundin und Therapeutin in einem für mich und habt mir mit manchem Tipp richtig weitergeholfen.

Dafür danke ich euch von Herzen. Aber ich muss gehen, eben weil ich hier so viel Gefühl reingesteckt habe. Auch wenn es absurd klingt. Aber es ist doch so: Manchmal bedeutet zu lieben auch: zu wissen, wann es Abschied nehmen heißt.


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Zwischen den Stühlen

Füllt man ein Glas bis zum Rand, genügt manchmal ein einzelner Tropfen, dass es überläuft. Genauso fühle ich mich. Ein Sturm im Wasserglas kurz vor der Katastrophe. Ob das Glas halb leer oder halb voll ist? Bei mir läuft es über!

Wie soll ich das Gefühl beschreiben, das gerade alles bestimmt? Vielleicht so: Eine Schlinge um mein Herz – und alle ziehen. Und ich weiß, irgendwann wird ein Seil reißen. Dann kann ich vielleicht einen Knoten reinmachen, aber nichts wird mehr so sein wie vorher. Manches kann man nicht flicken.

Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll. Scheint ja ohnehin keine Rolle zu spielen, denn egal, was ich tue – immer fühlt sich jemand auf den Schlips getreten. Stehe ich hinter meinem Mann, ist mein Vater sauer. Stelle ich mich vor meine Familie, dreht mein Mann durch. Wo bitte ist denn hier Platz für einen Kompromiss?

Es ist alles zu viel. Der Druck, der da auf mich ausgeübt wird – der ist unerträglich. Immer soll ich eine Lösung finden, immer soll ich vermitteln und Frieden stiften … nur: Ich kann nicht mehr. Ich mag nicht mehr. Es ist definitiv zu viel.

Punkt.


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WECHSELBAD DER GEFÜHLE

Man sagt: Es ist nicht wichtig, wie man sich entscheidet – es ist nur wichtig, dass man sich entscheidet.

Kluge Worte, ja. Aber leider nur dann, wenn man sie schwarz auf weiß vor sich hat und rein theoretisch drüber nachdenkt. Versucht man, diese Weisheit in die Tat umzusetzen, scheitert man an der Realität. Und die ist momentan einfach brutal ehrlich zu mir. Klar – man könnte sagen: Alle Lügen sind raus, jetzt ist genug Platz für Ehrlichkeit. Man könnte aber auch sagen: Es waren zu viele Lügen, um jemals wieder an Ehrlichkeit zu glauben.

Und nun? Ich weiß, es kann so nicht weiter gehen. Ich darf nicht weiterhin so tun, als säße ich in einer Seifenblase und könne vor meinen Problemen davon schweben. Ich muss in die Gänge kommen. Ich muss handeln. Ich muss mich entscheiden. Wenn’s bloß nicht so schwer wäre …

Auf wen soll man bei einer wichtigen Entscheidung hören? Auf seinen Verstand oder auf sein Herz? Der Verstand weiß viel, aber das Herz weiß alles. Jedenfalls über einen selbst. Was die Sache nicht leichter macht. Aber wer hat behauptet, dass das Leben einfach ist?

Nur … ich wünschte mir, es wäre ein einziges Mal ein bisschen einfacher für mich. Ich will mich ja gar nicht vor Problemen drücken – aber es wäre schön, wenn ich mal ein Zeichen bekommen würde. Ein kleiner Hinweis vom Universum, der mir hilft, das Richtige zu tun. Damit ich auch endlich weiß, dass eine Entscheidung zu treffen das einzig Richtige ist. Nur welche?


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LOVE BURNS AGAIN!

Leute, ich bin wieder hier!

Es ist schon merkwürdig: Immer dann, wenn mein Leben hohe Wellen schlägt, lande ich wieder und wieder hier. Dabei dachte ich, ich hab alles im Griff und muss meine Gedanken nicht mehr im Blog sortieren, sondern komme im Alltag problemlos damit klar. Denkste! Alles auf Anfang, Love burns again. Mir hat’s den Boden total unter den Füßen weggezogen. Und momentan falle ich noch immer. Keine Landung in Sicht.

Manchmal frage ich mich, warum es nie einfach für mich ist. Warum immer dann, wenn ich denke, dass ich das vollkommene Glück für mich gefunden habe, etwas passiert, dass es mir wieder wegnimmt. Es ist beinahe so, als solle ich nie rundum glücklich sein. Als müsse es immer Ecken und Kanten geben, an denen ich mich reiben soll. Aber wofür? Warum lacht sich mein Schicksal so oft ins Fäustchen und treibt mich an die Grenzen meiner Belastbarkeit? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich im Augenblick völlig haltlos bin und auch keine Worte habe, um meine Gefühle oder meine Situation zu beschreiben. Ich kann nicht darüber reden, ich will erst gar nicht darüber reden. Ich hab den Eindruck, dass ohnehin schon alles gesagt ist und ich mich in einer Endlosschleife bewege, wenn ich wieder damit anfange. Nur – es muss doch raus. Da sind so viele Bruchstücke in meinem Kopf, die zusammen gefügt werden wollen – aber ich schaffe es nicht. Nicht alleine.

Deshalb bin ich wieder hier. Weil ich einen Raum brauche für all den unausgesprochenen Wahnsinn in meinem Leben. Und Leute, die das ungefiltert annehmen und nicht urteilen. Leute, die mich kennen, aber nicht durch meinen Alltag wuseln und deshalb auch nicht betroffen sind. Leute wie euch, die in meinen dunkelsten Stunden immer da waren. Dafür danke ich euch – und für die nächsten düsteren Momente, die wir miteinander teilen werden. Es kommen bestimmt noch einige auf uns zu, was wollen wir wetten ;-(?


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Lebt wohl!

Es fällt mir schwer. Ich sitze hier und ringe nach Worten. Tippe etwas, lösche es wieder, fange von vorne an. Suche krampfhaft nach den richtigen Sätzen, die euch das sagen, was mir auf dem Herzen brennt.

Love burns, ja. Das weiß ich am besten – und ihr sowieso. Aber manchmal, da ändert sich die Situation. Und mit ihr ein Mensch. So wie bei mir. Ihr wisst, was in den letzten Monaten alles bei mir los war. Ein ständiges Auf und Ab der Gefühle, ein Tanz auf glühenden Gedanken, die ich alle nur sortieren und lösen konnte, weil ich hier ein Zuhause hatte, in dem ich ehrlich alles aufschreiben konnte.

Aber jetzt fängt ein neues Leben an. Ein neuer Abschnitt, den ich alleine erleben muss. Deshalb muss ich mich an dieser Stelle von euch verabschieden. Love Burns schließt jetzt die Tür, damit ich durch die nächste gehen kann. Es ist kein Abschied für immer. Vielleicht komme ich wieder. Vielleicht muss ich einfach eine Pause machen, um wieder hierher zu finden, wer weiß.

Manchmal muss man etwas loslassen, um es irgendwann wiederzufinden. So ist das für mich mit Love Burns. Es fühlt sich richtig an, mich zurückzuziehen. Also seid bitte nicht allzu traurig. Ich bin immer irgendwo da draußen und denke an euch. Weil ich nie vergessen werde, was ihr alles für mich getan habt, wie ihr mich in harten Zeiten unterstützt und euch in schönen Zeiten mit mir gefreut habt.

Ich danke euch von Herzen für all eure Postings und Mails, für eure lieben Gedanken, euren Zuspruch und dafür, dass ihr immer für mich da wart. Ich werde euch nie vergessen.

Tausend Küsse,
eure Lydia


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Ja, ich will!

In der Liebe muss es immer einen Raum nach oben geben. Damit die Liebe die Chance hat, weiter zu wachsen. Das weiß ich seit heute. Ich dachte bisher, dass ich Sebastian so sehr liebe, dass ein Mehr nicht möglich ist. Jetzt weiß ich: Ich habe mich geirrt.

Es waren die schönsten Worte, die ich je gehört habe. „Ich habe noch nie jemanden so geliebt wie dich. Wenn ich deine Nähe spüre, weiß ich, dass wir zusammengehören. Deshalb will ich dich nie mehr verlieren.“

Als er das zu mir sagte, war es, als würde die Zeit stehen bleiben. Ich hab nur seinen innigen Blick gesehen, seine fragenden und liebenden Augen – und dann war alles ganz klar. Keine Zweifel mehr. Nur noch er und ich. Für den Rest unseres Lebens.

Ja, ich will. Von ganzem Herzen.

Ich möchte für immer an seiner Seite sein. Jeden Morgen neben ihm aufwachen und wissen: Ich bin zu Hause. Egal wo, egal wie, egal wann – einfach spüren: Wir gehören zusammen.

Leute, ich werde heiraten ;-)! Love burns goes Honeymoon – ist denn das überhaupt zu fassen?


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Endlich Gewissheit

Trommelwirbel, Konfettiregen und Korkenknallen!

Ich glaube, ich dreh durch vor lauter Glück! Endlich, endlich, endlich haben wir Gewissheit – und sogar die Gewissheit, auf die ich so sehr gehofft habe. Ich habe gebetet, geheult und gefleht, dass alles gut wird, dass die Altlasten endlich ad acta gelegt werden können – und meine größte Sehnsucht wurde endlich mal erhört. Danke, liebes Schicksal, ich könnte dich knutschen ;-)!

„Abstammung von Christina Brandner. Testergebnis. Vater von Christina Brandner ist mit 99,9% Wahrscheinlichkeit: Matthias Brandner!“

Ist es zu fassen? Es fühlt sich gerade so an, als wäre nicht nur ein Stein, sondern ein komplettes Gebirge von meinem Herzen geplumpst. So laut, so fröhlich, so erleichternd. Habt ihr es auch gehört ;-)?


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Geteiltes Leid ist geteilter Streit?

Mein Leben ist wirklich ein launisches Ding. Kaum gibt es mal Grund zur Freude und ich komme mit meinem Vater wieder klar, spielt mir mein Schicksal den nächsten Streich.

David. Er ist so sauer auf mich wie nie zuvor. Dabei stehen wir uns doch so nah. Brandon und Brenda – Zwillinge im Herzen. Nichts und niemand kann uns auseinander bringen. Dachte ich zumindest. Aber jetzt wütet er gegen mich und meine Entscheidung und will einfach nicht verstehen, worum es mir geht.

Ich kann nachvollziehen, dass es schwer für ihn ist. Und dass er jetzt umso mehr an Mama denken muss. Aber wo bleibe ich? Sieht er denn nicht, wie sehr ich leide? Wie groß der Druck ist, den Sebastian und ich ertragen müssen? Ich hab’s mir mit der Entscheidung nicht leicht gemacht. Keiner von uns.

Aber wir müssen jetzt endlich einen Schritt nach vorne gehen. Auch Christina hat eines Tages ein Recht darauf zu wissen, wer ihr Vater ist. Oder etwa nicht? Antworten wie immer an Love-Burns.de!


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Hurra!

Leute, ich kann es noch gar nicht glauben! Hier weht plötzlich ein neuer Wind, der mich mit seinen Neuigkeiten völlig umgehauen hat. Auf einmal ist alles anders, er hat seine Meinung um 360 Grad gedreht und mich damit total geplättet.

Ich weiß nicht, was passiert ist, aber er hat eingelenkt. Als ob er endlich begriffen hätte, wie wichtig die Wahrheit für uns alle ist. Nicht nur für mich und Sebastian – auch für ihn. Ich glaube nämlich ganz fest daran, dass man mit so einer Ungewissheit nicht leben kann. Das ist fast wie eine Lüge, die man ein Leben lang mit sich herumschleppt. Und das macht einen nur krank.

Ich bin fast umgefallen, als es plötzlich hieß: Der Test wird gemacht! Und jetzt sausen hunderte Gedanken durch meinen Kopf und ich kann an nichts anderes mehr denken. Immer nur dieses eine Wort. Es dreht sich im Karussell und nimmt mich mit auf seine höllische Fahrt durch meine Ängste. Immer nur dieses eine Wort. Der Vaterschaftstest! Der lässt mir keine Ruhe.

Okay, Lydia. Nur Mut. Ich muss jetzt Ruhe bewahren und darf gar nicht erst damit anfangen, mir auszumalen, was wäre wenn … Noch wissen wir nicht, was die Zukunft bringt und welche Auswirkungen sie auf uns alle hat. Noch müssen wir die Beine still halten, tief durchatmen und – hoffen. Aus tiefstem Herzen …

Was auch dabei herauskommt… ich bin mir sicher, dass wir zusammengehören.


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Altlasten

Der Gedanke lässt sich nicht mehr beiseite schieben. Je mehr ich es versuche, umso fester krallt er sich in meinem Herzen fest und will Antworten haben.

Ich muss es wissen. Jedes Mal, wenn ich sie in den Arm nehme, denke ich daran. Es ist einfach nicht abzuschütteln. Vielleicht tut die Wahrheit uns weh – aber vielleicht müssen wir da durch, damit es endlich wieder weitergehen kann, für uns alle. Ich sehe doch, dass es jeden belastet. Auch wenn wir nicht oft darüber reden – der Gedanken daran schwebt über uns wie ein Damoklesschwert.

Liebe ist mächtig, ja. Und was Sebastian und mich verbindet, ist etwas ganz Besonderes. Und trotzdem: Diese Altlasten stehen zwischen uns und hemmen uns. Wir machen uns etwas vor, wenn wir glauben, dass alles einfach so beim Alten bleiben kann. Für mich und Sebastian würde sich etwas ändern. Da bin ich mir sicher.

Natürlich liebe ich ihn. Und natürlich ist meine Liebe so groß, dass sie beinahe unerschütterlich ist und vieles aushält. Das hat unsere Vergangenheit mehr als bewiesen. Auch, dass ich verzeihen und alte Wunden ruhen lassen kann. Aber diese Ungewissheit bringt mich um Herz und Verstand. Es nagt an mir, ob ich das will oder nicht.


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